Ricarda Huch und das Risorgimento

Zwischen 1906 und 1910 hat sich Ricarda Huch (1864-1947) in einer entscheidenden Phase ihrer Autorschaft intensiv mit der italienischen Geschichte auseinandergesetzt. Dabei galt ihr Augenmerk v.a. dem Risorgimento, wobei sie sowohl zentrale Gestalten wie Garibaldi wie auch eher periphere Akteure (so etwa Federigo Confalonieri) in den Blick nahm.

Der Vortrag widmet sich einerseits Huchs Beitrag zur italienischen Geschichtsschreibung, auf der anderen Seite soll gezeigt werden, wie heterogen die literarischen Formen sind, in denen die Autorin die Bewältigung der Geschichtsschreibung als Dichtung unternimmt.

Der Vortragende, Prof. Dr. phil. habil. Cord-Friedrich Berghahn, lehrt am Institut für Germanistik der TU Braunschweig neuere deutsche Literatur. Er ist derzeit Präsident der Lessing-Akademie in Wolfenbüttel. Sein Forschungsschwerpunkt liegt u.a. auf der Literatur, Kunst und Kultur der Goethezeit.

Ort: Universitätsbibliothek Braunschweig,
Pockelslstr. 13, BS
Termin: Mittwoch, 17. Januar 2018, 19:30 Uhr
Eintritt: Kostenlos, Spenden erwünscht!